Haben Sie sichergestellt, dass…
…bei Ihnen eine Gefährdungsbeurteilung für Gase vorliegt?


…alle Ihre Arbeitsmittel für Gase die gesetzlichen Vorgaben erfüllen?
…Prüfungen richtig & fristgerecht durchgeführt werden?
…Ihre Mitarbeiter im sicheren Umgang mit Gasen geschult sind?

Wenn Sie eine der Fragen mit „Nein“ beantworten müssen, handeln Sie ordnungswidrig oder sind im Härtefall strafbar nach § 22 und § 23 Betriebssicherheitsverordnung. Die Gefährdungsbeurteilung für Gase (nach u. a. TRGS 407) inklusive der weiterführenden Dokumente unterstützen Sie beim Schutz von Leben und Gesundheit Ihrer Beschäftigten. Eine vorsätzliche Unterlassung von Sicherheitsmaßnahmen kann im schlimmsten Fall folgende Konsequenzen für Sie haben:
  • Geldbuße (Regelsatz 3.000€)
  • Verfall des Versicherungsschutzes
  • Freiheitsstrafe
Gerne testen wir für Sie, ob Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung online für Ihre Gase, Gasflaschen und Gaseversorgung gemäß der geltenden Regularien erstellen können.

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist eines der grundlegenden Regelwerke zur Arbeitssicherheit und sie betrifft praktisch jedes Unternehmen. Die Einhaltung sollten Sie sehr ernst nehmen, denn nur durch die sorgfältige Berücksichtigung aller Details reduzieren Sie Risiken für Ihre Mitarbeiter, Dritte und vermeiden ein Haftungsrisiko.

Das neue Online-Tool LIPROTECT® live lässt Sie nicht mit einem Muster oder einem Vordruck einer Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe bzw. Gase alleine. Wir unterstützen Sie als kompetenter Partner für Industriegase aktiv dabei, Maßnahmen zu treffen, die Sie noch sicherer machen − und das ohne großen Aufwand.

Die Gefährdungsbeurteilung für Gase berücksichtigt hierbei u. a. die Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) und die Technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS):
  • TRGS 407 (Tätigkeiten mit Gasen − Gefährdungsbeurteilung)
  • TRGS 745 / TRBS 3145 (Ortsbewegliche Druckgasbehälter − Füllen, Bereithalten, innerbetriebliche Beförderung, Entleeren)
  • TRGS 746 / TRBS 3146 (Ortsfeste Druckanlagen für Gase)
In nur wenigen Schritten können Sie sich einen Überblick über Ihren aktuellen Sicherheitsstatus machen und potenzielle Gefahren und Risiken identifizieren. Das Programm ist intuitiv aufgebaut und führt Sie schnell und einfach zu einer belastbaren Einschätzung. Am Ende erhalten Sie aufgrund der gemachten Angaben geeignete Schutzmaßnahmen und die vollständige Gefährdungsbeurteilung für Ihre Gaseversorgung.

Mit der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung für Ihre Gaseversorgung haben Sie einen entscheidenden Schritt zu mehr Sicherheit gemacht. Anschließend gilt es, die vorgeschlagenen Sicherheitsmaßnahmen in die Praxis umzusetzen und die identifizierten Risiken weiter zu minimieren. Mit LIPROTECT® live bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand, da Änderungen der Vorschriften regelmäßig aktualisiert werden.

Anmeldung

Hier finden Sie weitere Informationen:
LIPROTECT® live Broschüre (2,46 MB)


FAQ - LIPROTECT® live unterstützt Sie bei Fragen rund um den sicheren Umgang mit Gasen

1) Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?
Die Gefährdungsbeurteilung ist eine systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind. Der Arbeitgeber bzw. eine von ihm bestellte Person hat in diesem Rahmen gemäß § 3 BetrSichV, § 5 Arbeitsschutzgesetz und § 6 GefStoffV zu ermitteln, inwiefern sich Gefährdungen aufgrund der im Betrieb durchgeführten Tätigkeiten ergeben. Daraus sind geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten, die Einhaltung ist zu dokumentieren und auf Wirksamkeit zu kontrollieren. Somit stellt die Gefährdungsbeurteilung ein wichtiges Führungsinstrument dar, um den verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema „Arbeitsschutz“ und „Arbeitssicherheit“ in Unternehmen sicherzustellen.
2) Gibt es ein Muster, eine Vorlage oder einen Vordruck für eine Gefährdungsbeurteilung?
Der Gesetzgeber bzw. die geltenden Verordnungen räumen den verantwortlichen Personen großen Spielraum zur Umsetzung des Arbeitsschutzes ein. Ein Muster bzw. eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung wird vom Gesetzgeber nicht vorgegeben.
Es werden lediglich Grundsätze benannt. Daher gibt es nicht den einen exakten Weg, eine gültige Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.
Je nach Tätigkeitsgebiet und betrieblichen Gegebenheiten sind unterschiedliche Vorgehensweisen möglich und bei Umsetzung der geltenden Gesetze und Verordnungen gesetzeskonform.
3) Gibt es eine spezielle Gefährdungsbeurteilung für Gase und Gasflaschen?
Aufgrund der Tatsache, dass der Gesetzgeber keine Vorlage gibt, wie eine Gefährdungsbeurteilung abzulaufen hat, gibt es keine spezielle Gefährdungsbeurteilung für Gase und Gasflaschen. Jedoch sind hier die Eigenschaften der eingesetzten Gase zu berücksichtigen. Informationsquellen für eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeiten mit Gasen geben u. a. die Gefahrgutvorschriften, Sicherheitsdatenblätter und Angaben des jeweiligen Herstellers. Weiterhin können Merkblätter und Sicherheitshinweise des Industriegaseverbands (IGV) und Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) herangezogen werden.
4) Was geben Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) vor?
Die BetrSichV ist eine Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln. Ziel ist es, die Sicherheit und den Schutz der Gesundheit von Beschäftigten bei der Verwendung von Arbeitsmitteln zu gewährleisten. Weiterhin regelt die BetrSichV Maßnahmen zum Schutz von Personen im Gefahrenbereich von überwachungsbedürftigen Anlagen. Im Jahr 2015 fand eine grundlegende Überarbeitung der BetrSichV statt.
Hierbei wurde insbesondere auch § 3 „Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen“ umfangreich überarbeitet und erweitert.

Die Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) regelt umfassend die Schutzmaßnahmen für Beschäftigte bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Ziel dieser Verordnung ist es, den Menschen und die Umwelt vor stoffbedingten Schädigungen zu schützen.
5) Was sind TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe)?
Technische Regeln für Gefahrstoffe geben den aktuellen Stand der sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Anforderungen sowie weiterer wissenschaftliche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (inkl. Einstufung und Kennzeichnung) hinsichtlich Inverkehrbringung und Umgang wieder.
Die Regeln werden vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) aufgestellt und laufend aktualisiert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt diese im Bundesarbeitsblatt bekannt.
6) Was sind TRBS (Technische Regeln für Betriebssicherheit)?
Die Technische Regeln für Betriebssicherheit geben den aktuellen Stand der sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und hygienischen Anforderungen sowie weiterer wissenschaftliche Erkenntnisse für die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln sowie für den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen wieder. Die Regeln werden vom Ausschuss für Betriebssicherheit aufgestellt und laufend aktualisiert.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt diese im Bundesarbeitsblatt bekannt.

Die Technischen Regeln konkretisieren die Betriebssicherheitsverordnung hinsichtlich der Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen sowie der Ableitung geeigneter Schutzmaßnahmen. Werden die beispielhaft genannten Maßnahmen angewendet, kann der Arbeitgeber von der Einhaltung der Vorschriften ausgehen. Wählt der Arbeitgeber hingegen anderweitige Lösungen, hat er die gleichwertige Erfüllung der Verordnung schriftlich nachzuweisen.
7) Was steht in der TRGS 407, TRGS 745 und TRGS 746?
Die TRGS 407 befasst sich mit Tätigkeiten mit Gasen, insbesondere mit der hierfür anzufertigenden Gefährdungsbeurteilung. Hierbei werden Hinweise zur Informationsermittlung zu Gefahrstoffeigenschaften, Gefährdungen und zur Festlegung von Betriebsparametern bei der Auswahl bzw. Auslegung von Arbeitsmitteln gegeben. Weiterhin werden Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gasen benannt und abgeleitet.

Die TRGS 745 / TRBS 3145 beschreibt die Anforderungen bei Tätigkeiten mit ortsbeweglichen Druckgasbehältern, insbesondere mit Füllen, Bereithalten, innerbetriebliche Beförderung und Entleeren. Neben dem Anwendungsbereich und der Begriffsbestimmung wird auf die Pflicht hingewiesen, dass nach § 6 GefStoffV und § 3 BetrSichV alle Gefährdungen zu ermitteln sind, die bei Tätigkeiten mit ortsbeweglichen Druckgasbehältern als Arbeitsmittel oder bei Montage und Installation auftreten können.

Die TRGS 746 / TRBS 3146 befasst sich mit ortsfesten Druckanlagen für Gase. Hier wird ebenfalls der Anwendungsbereich definiert und Begriffsbestimmungen vorgenommen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass nach § 3 BetrSichV und § 6 GefStoffV alle Gefährdungen zu ermitteln sind, die beim Errichten, Aufstellen, Befüllen, Lagern, Entleeren, Instandhalten, Stillsetzen und Demontieren von ortsfesten Druckanlagen für Gase auftreten können.
8) Was steht in der TRBS 3145 und TRBS 3146?
Die TRBS 3145 (inhaltsgleich TRGS 745) den aktuellen sicherheitstechnischen Stand bei ortsbeweglichen Druckgasbehältern. Insbesondere wird hier vertieft auf das Füllen, Bereithalten, den innerbetrieblichen Transport und die Entleerung eingegangen.

Die TRBS 3146 (inhaltsgleich TRGS 746) vermittelt den aktuellen sicherheitstechnischen Stand bei ortsfesten Druckanlagen für Gase.
9) Ist LIPROTECT® live auch für die Beurteilung von Transport von Gasflaschen geeignet?
Ja! Die in LIPROTECT® live erstellten sicherheitsrelevanten Dokumente bzw. die resultierende Gefährdungsbeurteilung befassen sich u. a. mit dem innerbetrieblichen Transport von Gasen.
10) Was sind Betriebsanweisungen und können diese mit LIPROTECT® live erstellt werden?
Mit LIPROTECT® live erhalten Sie geeignete Muster bzw. Vorschläge für die Erstellung von Betriebsanweisungen für die von Ihnen eingesetzten Gase und für ausgewählte Tätigkeiten.

Die Betriebsanweisung ist ein öffentliches, für die Mitarbeiter einsehbares Dokument, welches auf Gefahren hinweisen und Schutzmaßnahmen aufzeigen soll. Es handelt sich hierbei um Anweisungen des Betreibers bzw. Verwenders von Einrichtungen, technischen Erzeugnissen, Arbeitsverfahren, etc. an seine Mitarbeiter. Ziel ist es, Unfälle und Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Die Erstellung der Betriebsanweisung ist eine allgemeine Pflicht des Unternehmers.